der Motor für (Zwangs-)Prostitution und Menschenhandel
zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.
Die Kampagne
Unsere Kampagne #RoteKarteFürFreier beleuchtet die gravierenden Auswirkungen der Nachfrage nach Prostitution.
Der Fokus lag auf der Rolle des Freiers als Haupttreiber dieses Systems und ihrer Verantwortung für die damit verbundene sexuelle Gewalt.
Ziele
Ziel unserer Kampagne ist, das Bewusstsein in der Gesellschaft zu schärfen, die Diskriminierung von Prostituierten zu reduzieren und einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Empathie und Respekt zu fördern.
Dabei setzen wir auf umfassende Aufklärung, Medienarbeit und die Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements durch die Mitmach-Aktionen.
Unser Zwischenziel ist die Schaffung einer breiten öffentlichen Diskussion, die langfristig zu einem Umdenken und zur Veränderung rechtlicher Rahmenbedingungen führt.
Aktion
Bei Messen, Volksfesten und Groß-Sportveranstaltungen wird eine zunehmende Nachfrage durch Freier nach Prostitution festgestellt. Die Zielgruppen unserer Kampagnen sind (junge) Männer und potentielle Freier, die wir durch Informationen über das System Prostitution erreichten und an ihr Verantwortungsgefühl appellierten. Wir verdeutlichten ihnen, dass ihre Nachfrage nach Sexkauf unmittelbare Auswirkungen hat. Zudem sensibilisierten wir Fußballfans, TouristInnen und Teile der Gesamtgesellschaft.
Ergebnis
Viele Engagierte haben während der Auftakt-Kampagne an den Fußballstadien sowie bei Public Viewings Fans und Passant:innen aus ganz Europa angesprochen. Sie stießen auf große Zustimmung, so dass wir unzählige Fotos mit Menschen und der Roten Karte für social Media bekamen und nutzen konnten.
Zahlreiche ehemalige Prostituierte, Betroffene von sexuellem Missbrauch, aktive und passive Politiker:innen, Prominente und Influencer:innen posteten ein Foto mit sich und der Roten Karte. Die Presse berichtete.
Vor allem junge Menschen konnten wir nicht nur erreichen, sondern sie motivieren, sich zu engagieren.
Wir merken: Vor allem junge Menschen können wir nicht nur erreichen, sondern sie zudem motivieren, sich zu engagieren. Daher haben wir die Auftakt-Kampagne zur EM verstetigt und machen weiter!
Auftakt-Kampagne zur Fußball Europa meisterschaft der Herren 2024
Kein Heimspiel
Die meisten Frauen in der Prostitution kommen aus den ärmsten Ländern nach Deutschland. Menschenhändler und Zuhälter nutzen ihre Notsituationen aus.
Kein Event
Zu großen Sportevents werden unzählige Prostituierte in die Austragungsorte gebracht. Die meisten von ihnen unter falschen Versprechungen.
Kein Fairplay
Frauen erleben in der Prostitution schwere psychische und physische Gewalt. Sie werden genötigt zu tun, was der Freier will. Er hat das Geld und damit die Macht.